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Viren, Würmer, Trojaner - Was ist das eigentlich?
Viren
Es gibt 3 Arten von Viren
1. File-Viren oder Dateiviren hängen sich an eine Programmdatei an und werden beim Start dieses Programms ausgeführt.
2. Boot-Viren setzen sich im Boot-Sektor einer Diskette oder im Boot- oder Partitions-Sektor einer Festplatte fest und werden beim Starten des Rechners aktiviert. Bootviren zählen zu den ältesten Formen der Computerviren.
3. Makro-Viren verstecken sich als Makros in Office-Dokumenten oder anderen Dateien und werden beim Start der entsprechenden Programme aktiv.
Die 3 Teile eines Computervirus´
1. Funktion (Was soll eigentlich beschädigt werden?)
2. Vermehrungsroutine (Der Virus soll sich selbstständig vermehren)
3. Trigger (= "Timer, der bestimmt, wann der Virus seine "Arbeit" verrichtet)
Was kann ein Virus alles anrichten?
*Computersystem verlangsamt
*Programme starten verzögert bzw. es gibt Aussetzer
*Meldungen auf dem Bildschirm, Piepstöne oder Musik
*Wichtige Daten auf dem Rechner werden überschreiben, manipuliert oder die Ausführung von Programmen blockiert
*Schutzprogramme oder Desktop-Firefalls werden ausgeschaltet
*Formatierung der Festplatte oder andere Totalzerstörungen
Würmer
Auf den ersten Blick eigentlich ungefährlich.
Würmer kopieren sich eigentlich nur selbst und verschicken sich z.B. selbstständig per Email.
Wenn man aber genauer hinsieht, kann man eine gewisse Gefahr erkennen:
DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Servive) u.a.
Tausende von wurm-infizierten Computern einen Internetserver gleichzeitig mit Anfragen über das Internet.
Dieser Server bricht dadurch natürlich irgendwann zusammen. Die Folgen kann man sich kaum vorstellen.
Falls sie Werbemails von Privatpersonen bekommen, kann diese Person vermutlich gar nichts dafür...
Die derzeit so aktuellen "Phishing"-Mails werden meist auch durch Würmer verschickt.
Wie verbreiten sich Würmer?
*Als Anhang in Emails
*Als Code in einer Email
*Sie installieren auf dem Rechner ein Programm, welches den Wurm kopiert und verschickt
*Filesharing: Man lädt sich eine MP3 oder ein Film runter, bekommt aber einen Wurm!
Die bekanntesten Würmer sind...
...Sasser, Sober, Blaster, MyDome und Loveletter.
Trojaner, Trojan-Downloader, DDoS-Angriffe und Bot-Netze
Trojaner werden oft in Verbindung mit Viren und Würmern gebracht und sie gehören auch in die Gruppe von Malware (Programme, die enormen Schaden anrichten können)
Wie arbeiten Trojaner?
Welche Schäden richten Trojanische Pferde an?
* Daten sammeln, z.B. Passwörter und Kreditkartennummern bis hin zu kompletten Eingaben über die Tastatur (Keylogger)
* "Server-Programme": Euer PC kann von anderen über das Internet gesteuert werden!
Das wird möglich, wenn bestimmte Ports geöffnet werden.
(Ports: So was wie eine Tür zwischen Internet und lokalem Rechner)
* Trojan-Downloader laden Programme aus dem Internet. Z.B. teure 0190 oder 0900-Dialer. Das führt dann zu hohen Telefonrechnungen.
* Werbe-Trojaner verursachen das ständige erscheinen von nerviger Werbung (oft Sexwerbung) und installieren teuere Dialer.
Trojaner werden ausserdem, genau wie Würmer, für DDoS-Angriffe benutzt!
Ferngesteuerte Rechner nennt man im Fachjargon auch einen "Zombie", werden mehrere dieser Zombies gemeinsam für einen DDoS-Angriff missbraucht, spricht man von einem "Bot-Netz" (botnet)
Hoaxes, Kettenbriefe und falsche Warnungen
Viele kuriose Meldungen machen via Email die Runde. Hoaxes sind allerding sehr ernst zu nehmen.
Sehr oft richten sie starken Schaden an! Hier einige Beispiele:
=> Wer dubiose Warnungen, Aufforderungen oder andere Hoaxes unaufgefordert per Mail erhält, tut also gut daran, diese entweder nicht ernst zu nehmen oder auf renommierten Seiten - etwa bekannten Antiviren-Seiten - zu verifizieren. Ganz wichtig: Man sollte es unterlassen, derartige Falschmeldungen selbst weiter zu verbreiten. Nicht nur, dass man damit sonst dem Urheber einen Gefallen tun, Bandbreite verschwendet und zur weiteren Vermüllung des Internets beiträgt - man gerät auch schnell in den Verdacht, ein naiver "DAU" (steht für "dümmster anzunehmender User") zu sein, der auf alles hereinfällt.
Quelle u.a.: sicherheit-online.net
Es gibt 3 Arten von Viren
1. File-Viren oder Dateiviren hängen sich an eine Programmdatei an und werden beim Start dieses Programms ausgeführt.
2. Boot-Viren setzen sich im Boot-Sektor einer Diskette oder im Boot- oder Partitions-Sektor einer Festplatte fest und werden beim Starten des Rechners aktiviert. Bootviren zählen zu den ältesten Formen der Computerviren.
3. Makro-Viren verstecken sich als Makros in Office-Dokumenten oder anderen Dateien und werden beim Start der entsprechenden Programme aktiv.
Die 3 Teile eines Computervirus´
1. Funktion (Was soll eigentlich beschädigt werden?)
2. Vermehrungsroutine (Der Virus soll sich selbstständig vermehren)
3. Trigger (= "Timer, der bestimmt, wann der Virus seine "Arbeit" verrichtet)
Was kann ein Virus alles anrichten?
*Computersystem verlangsamt
*Programme starten verzögert bzw. es gibt Aussetzer
*Meldungen auf dem Bildschirm, Piepstöne oder Musik
*Wichtige Daten auf dem Rechner werden überschreiben, manipuliert oder die Ausführung von Programmen blockiert
*Schutzprogramme oder Desktop-Firefalls werden ausgeschaltet
*Formatierung der Festplatte oder andere Totalzerstörungen
Würmer
Auf den ersten Blick eigentlich ungefährlich.
Würmer kopieren sich eigentlich nur selbst und verschicken sich z.B. selbstständig per Email.
Wenn man aber genauer hinsieht, kann man eine gewisse Gefahr erkennen:
DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Servive) u.a.
Tausende von wurm-infizierten Computern einen Internetserver gleichzeitig mit Anfragen über das Internet.
Dieser Server bricht dadurch natürlich irgendwann zusammen. Die Folgen kann man sich kaum vorstellen.
Falls sie Werbemails von Privatpersonen bekommen, kann diese Person vermutlich gar nichts dafür...
Die derzeit so aktuellen "Phishing"-Mails werden meist auch durch Würmer verschickt.
Wie verbreiten sich Würmer?
*Als Anhang in Emails
*Als Code in einer Email
*Sie installieren auf dem Rechner ein Programm, welches den Wurm kopiert und verschickt
*Filesharing: Man lädt sich eine MP3 oder ein Film runter, bekommt aber einen Wurm!
Die bekanntesten Würmer sind...
...Sasser, Sober, Blaster, MyDome und Loveletter.
Trojaner, Trojan-Downloader, DDoS-Angriffe und Bot-Netze
Trojaner werden oft in Verbindung mit Viren und Würmern gebracht und sie gehören auch in die Gruppe von Malware (Programme, die enormen Schaden anrichten können)
Wie arbeiten Trojaner?
Quoted
sicherheit-online.net:
Der Begriff Trojanisches Pferd geht auf den griechischen Dichter Homer zurück. In seiner "Ilias" berichtet Homer von griechischen Kriegern, die sich bei der Belagerung der Stadt Troja in einem hölzernen Pferd versteckten. Die Einwohner Trojas glaubten an ein Geschenk und brachten das Holzpferd in ihre Stadt. Nachts schlüpften die griechischen Krieger aus dem Pferd und öffneten von innen die Stadttore um ihre Kameraden hereinzulassen. Damit war die Schlacht für Troja verloren. Ähnlichen arbeiten Trojanische Pferde in der Computerwelt: Sie verstecken sich in scheinbar nützlichen Programmen, gelangen so unbemerkt auf den Computer und beginnen dann damit, Schaden anzurichten oder schädliche Komponenten aus dem Internet nachzuladen. Auch deshalb werden Trojaner von vielen Antivirenprogrammen als Trojan-Downloader bezeichnet oder erkannt. Im Gegensatz zu Viren oder Würmern verbreiten sich Trojaner in der Regel nicht fort und reproduzieren sich auch nicht selbst.
Welche Schäden richten Trojanische Pferde an?
* Daten sammeln, z.B. Passwörter und Kreditkartennummern bis hin zu kompletten Eingaben über die Tastatur (Keylogger)
* "Server-Programme": Euer PC kann von anderen über das Internet gesteuert werden!
Das wird möglich, wenn bestimmte Ports geöffnet werden.
(Ports: So was wie eine Tür zwischen Internet und lokalem Rechner)
* Trojan-Downloader laden Programme aus dem Internet. Z.B. teure 0190 oder 0900-Dialer. Das führt dann zu hohen Telefonrechnungen.
* Werbe-Trojaner verursachen das ständige erscheinen von nerviger Werbung (oft Sexwerbung) und installieren teuere Dialer.
Trojaner werden ausserdem, genau wie Würmer, für DDoS-Angriffe benutzt!
Ferngesteuerte Rechner nennt man im Fachjargon auch einen "Zombie", werden mehrere dieser Zombies gemeinsam für einen DDoS-Angriff missbraucht, spricht man von einem "Bot-Netz" (botnet)
Hoaxes, Kettenbriefe und falsche Warnungen
Viele kuriose Meldungen machen via Email die Runde. Hoaxes sind allerding sehr ernst zu nehmen.
Sehr oft richten sie starken Schaden an! Hier einige Beispiele:
Quoted
sicherheit-online.net:
* Immer wieder kursiert zum Beispiel die Falschmeldung, die GEZ (Gebühreneinzugszentrale der Rundfunkanstalten) würde rückwirkend Rundfunkgebühren zurückerstatten. Grund sei ein entsprechendes Urteil des OLG Augsburg. Fakt ist: Ein Oberlandesgericht (OLG) Augsburg gibt es überhaupt nicht. Die GEZ allerdings wird dann Dank des Hoaxes von Tausenden Anfragen überhäuft.
* Ebenfalls nicht tot zu bekommen: Die per Mail verbreitete Warnung, in Discotheken oder in Kinos wären Besucher von einem Unbekannten durch einen Nadelstich mit dem HI-Virus infiziert worden. Die regelmäßige Folge: Verunsicherung, Arbeit für die Polizei, die dem Gerücht nachgehen muss, finanzieller Schaden für die angeblich betroffenen Einrichtungen.
* Schon seit 1999 kursiert eine Email, nach der Microsoft-Gründer Bill Gates zu einem Mail-Beta-Test aufgerufen habe und Microsoft für die einfache Weiterleitung von Mails bestimmte Geldprämien vergebe. Der Gates-Kettenbrief wird alle paar Monate wieder zu neuem Leben erweckt - und findet dabei immer wieder Dumme, die auf ihn hereinfallen und ihn weiterverbreiten.
* Seit 2003 wird per Mail die Warnung verbreitet, auf dem Mobiltelefon könne ein "Anruf in Abwesenheit"erscheinen, der von einer Telefonnummer '+49137799090269' (oder ähnlich) stammt. Wer die Nummer zurück rufe, lande in der Kostenfalle: Die Verbindung werde bis zu einer Stunde gehalten und man könne die Verbindung selbst nicht beenden, womit enorme Kosten anfielen. Bisweilen beruft sich die Mail dabei auf eine Quelle bei der Polizei oder einem Landeskriminalamt. An diesem Kettenbrief zeigt sich das eigentlich Perfide an Hoaxes: Die Nachricht beruht zu einem kleinen Teil auf wahren Ereignissen, die allerdings verfälscht werden. Denn betrügerische Lockanrufe mit 0137-Nummern gibt es tatsächlich; wer zurückruft, zahlt jedoch "nur" einen Pauschalbetrag von bis zu zwei Euro. Dass die Verbindung bis zu einer Stunde gehalten werde, ist dagegen falsch.
=> Wer dubiose Warnungen, Aufforderungen oder andere Hoaxes unaufgefordert per Mail erhält, tut also gut daran, diese entweder nicht ernst zu nehmen oder auf renommierten Seiten - etwa bekannten Antiviren-Seiten - zu verifizieren. Ganz wichtig: Man sollte es unterlassen, derartige Falschmeldungen selbst weiter zu verbreiten. Nicht nur, dass man damit sonst dem Urheber einen Gefallen tun, Bandbreite verschwendet und zur weiteren Vermüllung des Internets beiträgt - man gerät auch schnell in den Verdacht, ein naiver "DAU" (steht für "dümmster anzunehmender User") zu sein, der auf alles hereinfällt.
Quelle u.a.: sicherheit-online.net