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Was ist denn eigentlich... Das Handylexikon - Teil I (A-M)
Was ist denn eigentlich...
Das Handylexikon
A
Anklopfen ist eine Funktion zur Gesprächsabwicklung. Während eines Telefonats wird dem Telefonierenden per Signalton angekündigt, dass ein weiteres Gespräch auf dem Handy eingeht. Der Anruf kann entweder angenommmen werden (das aktuelle Telefongespräch wird geparkt) oder auch nicht.
Anrufsperre
Die Wahl von bestimmten Rufnummern wird unterdrückt (z.B. Ausland, 0190 Rufnummern).
B
Bluetooth
Technologie zur Funkübermittlung von Sprache und Daten über kurze Strecken im global verfügbaren 2,4-GHz-ISM-Band (ISM - Industrial Scientific Medical). Mit Hilfe von Bluetooth können Einzelgeräte wie PCs, Faxgeräte und Mobiltelefone kabellos miteinander verbunden werden. Kabellose Freisprecheinrichtungen sind die meist verwendeten Bluetooth Funktionen beim Handy.
bps (bits per seconds)
Einheit für die Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen (Daten / Sprache). Sie gibt an, wie viele Zeichen pro Sekunde übertragen werden können. Je höher, desto schneller können Informationen gesendet bzw. empfangen werden
C
Callbac
k Verfahren zum günstigeren Telefonieren. Man wählt die Nummer eines Callback-Anbieters, wartet auf einen Klingelton und legt dann auf. Kurze Zeit ruft der Callback-Anbieter automatisch zurück. Nun kann man durch wählen einer beliebigen Nummer eine Verbindung aufbauen - wobei zum kostengünstigeren Tarif des internationalen Netzbetreibers telefoniert wird.
Carkit
Einbausatz für Handys in Fahrzeugen. In der Regel bestehend aus: Halterung mit den entsprechenden Anschlüssen zum Laden des Akkus, einer Verbindung zur Außenantenne und einer Freisprecheinrichtung.
Cellphone
Englischer Begriff für das Mobiltelefon. "Handy" ist eigentlich keine weit verbreitete Bezeichnung, sondern ein Fantasiewort, das irgendwann einmal entstanden ist.
CLIP (Calling Line Identification Presentation)
Übermittlung der Rufnummer des Anrufers an den Angerufenen zur Anzeige auf dem Display des Angerufenen.
CLIR (Calling Line Identification Restriction)
Möglichkeit zur zeitweisen Unterdrückung der Übermittlung der Rufnummer des Anrufers. Diese Funktion muss vom Endgerät und Netzanbieter unterstützt werden
D
DECT (Digital European Cordless Telecommunication)
Europäischer Standard für schnurlose digitale Telefone und drahtlose Telefonanlagen. Die Digitalisierung sorgt für eine erhöhte Abhörsicherheit gegenüber analogen schnurlosen Telefonen.
Direktruf
Funktion zum Abspeichern häufig gewählter Rufnummern auf so genannten Kurzwahltasten, oft auch als Babyruf bezeichnet. Die Benutzung der Kurzwahl erspart das mühsame erneute Eingeben von Rufnummern, z.B. wenn die Leitung besetzt ist.
Downstream
Bezeichnung für die Datenübetragung aus Richtung Internet zum Handy oder Computer
Dual Band Handys sind in der Lage, in unterschiedlichen Frequenzen (z. B. im D-Netz (900 MHz), im E-Netz (1800 MHz) oder in den amerikanischen Netzen auf 1900 MHz Basis) zu senden und zu empfangen.
Dual Mode ist die Bezeichnung für Mobiltelefone, welche als schnurloses Telefon für den privaten Bereich wie auch als voll funktionsfähiges Handy für unterwegs verwendbar ist.
E
Empfangsempfindlichkeit
Bezeichnung für die Qualität des Empfängers im Endgerät. Je höher die Empfangsempfindlichkeit, desto besser kann das Handy auch bei schwacher Netzversorgung einen guten Empfang garantieren und stabil in einem Netz arbeiten. Bei niedriger Empfangsempfindlichkeit können Gespräche unter Umständen garnicht erst geführt werden oder brechen mittendrin ab.
Enhanced Full Rate
Verfahren zur Verbesserung der Gesprächsqualität, welches vor allem im E-Netz angewendet wird.
F
FDM (Frequency Division Multiplex)
Frequenzmultiplex-Verfahren, welches jedem Endgerät einen Funkkanal innerhalb des zur Verfügung stehenden Frequenzbereichs zuteilt
Festnetz
Bezeichnung für ein fest installiertes lokales Telekommunikationsnetz mit fest installierten Kommunikationseinrichtungen. In Mobilfunknetzen gibt es mittlerweile Angebote, die Festnetz und Mobilfunk miteinander koppeln, und somit ein lokales Festnetz überflüssig machen können. Es gibt auch Bestrebungen, Handys bzw. Mobiltelefone für lokale Festnetzanlagen miteinander verschmelzen zu lassen, so dass für beide Funktionen nur ein Engerät erforderlich ist.
Flatrate
Bezeichnung für ein Tarifmodell, bei dem alle Kosten mit einer pauschalen Gebühr pro Monat abgegolten sind. Bei Internetzugängen schon länger Standard, gibt es jetzt mit den Handyflatrates und Daten Flatrates auch für mobile Festnetztelefonate und Internetverbindungen die passenden Pauschaltarife.
Freisprecheinrichtung
Spezielles Zubehör um Freihändig telefonieren zu können. In Deutschland und anderen Ländern ist das Telefonieren beim Autofahren nur noch mit einer solchen Freisprecheinrichtung erlaubt, andernfalls drohen hohe Geldstrafen. Das Gerät ist mit Mikrofon und Lautsprecher ausgestattet; weitere Personen können so ebenfalls mithören und der Fahrer hat beide Hände zum Fahren zur Verfügung.
Frequenz
Bezeichnung für die Anzahl von Schwingungen pro Sekunde in Herz (Hz). Für die Mobilfunknetze in Deutschland gelten die Frequenzen 900 MHz (D1& D2 Netze) sowie 1800 MHz (E+ Netze). Nordamerikanische Netze funken in der Regel auf der Frequenz 1900 MHz. Das erste Mobilfunknetz in Deutschland nutzte die Frequenz 450 MHz.
Funkloch
Eine Region oder ein Gebiet, in dem das Handy keinen Empfang hat. Gründe dafür sind zum Beispiel ungeeignetes Gelände, Abschirmungen im Gebäude oder eine zu große Entfernung zum nächsten Sender. (oft in Tunneln, etc.)
G
GPRS (General Packet Radio Service)
Weiterentwicklung des GSM-Netzes. Daten werden mit Hilfe dieser Technologie wie im Internet in Paketen übertragen. GPRS-Handys sind immer online, empfangen die für den Teilnehmer bestimmte Daten aber nur von Zeit zu Zeit. Die maximale Übertragungsrate beträgt 115 KBit/s. Diese Technik wird nur von neuen, dafür ausgerüsteten Handys unterstützt.
Grundgebühr ist das monatliche Entgeld, das unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des Handys fällig ist. Zählt zu den fixen Kosten.
GSM (Global System for Mobile Communication) ist die Bezeichnung für einen digitalen Mobilfunk-Standard.
H
Handy
Bezeichnung für ein Mobiltelefon. Wussten Sie shon, dass der Begriff Handy nicht aus dem englischen Sprachgebrauch stammt (dort sagt man Cellphone), sondern ein reiner Fantasiebegriff ist
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) diese Technologie ermöglicht eine höhere Daten-Übertragungsrate in GSM Netzen, indem zwei oder mehr Funkkanäle zu einer schnellen Datenverbindung gebündelt werden. Dieser Dienst soll eine Datenübertragung von 14,4 KBits/Sekunde und pro Kanal ermöglichen. Wenn alle vier Kanäle gleichzeitig genutzt werden, ergeben sich maximal 57,6 KBits/Sekunde.
I / J
Infrarotschnittstelle bietet die Möglichkeit, das Handy als Modem zu nutzen. Dabei ist eine Übertragung von Daten und Faxen - kabellos - über Infrarot in und vom PC möglich.
Inmarsat (International Maritime Stellite Organisation)
Weltweites Satelliten-Kommunikationsnetz mit vier Satelliten in einer Höhe von 36.000 Kilometern das neben allen Landflächen auch alle Ozeane abdeckt.
IMEI (International Mobile Equipment Identification)
Fest eingestellte Seriennummer bei GSM Mobiltelefonen anhand der in einem Mobilfunknetz ein bestimmtes Gerät identifiziert werden kann. Die Nummern gestohlen gemeldeter Geräte werden im Equipment Identy Register EIR des Netzes gespeichert.
K
Kanal
Technischer Begriff für einen Übertragungspfad einer Verbindung. Bei einem Mobilfunknetz ist in der Regel ein Funkkanal gemeint. Durch den Einsatz des Zeitschlitz-Verfahrens können auf einem Kanal bis zu acht Verbindungen gleichzeitig aufgebaaut werden.
Konferenzschaltung
Drei oder mehr Personen nehmen mit ihren Handys an einem Gespräch teil.
Kurzwahl
Von vielen Endgeräten unterstützte Funktion zur Zuweisung von Zielrufnummern zu einer bestimmten Taste.
L
Lithium-Ionen-Akku
Moderne Variante von Akkumulatoren. Pro Gewichtseinheit kann dreimal und pro Volumeneinheit zweimal mehr Energie gespeichert werden als bei herkömmlichen Nivkel-Cadmium Akkus. Li-Ion-Akkus müssen mit einer speziellen Ladetechnik aufgeladen werden und sind etwas teuerer als MiMH bzw. NiCd-Akkus.
M
Mailbox
Elektronischer Anrufbeantworter der verschiedenen Netzbetreiber. Die Mailbox springt an, wenn der Nutzer gerade telefoniert, nicht im Netz "anwesend" ist oder sein Gerät ausgeschaltet hat. Die Ansage Ihrer Mailbox können Sie in der Regel auch selbst besprechen, oder Sie lassen sich einen der zahlreichen fertigen Anrufbeantwortersprüche auf Ihre Mailbox schicken
Memory-Effekt tritt oft bei Nickel-Cadmium- (NiCd) und Metall-Hydrid- (MeH) Akkus auf. Wenn der Akku nicht vollständig entladen wird, bevor er wieder aufgeladen wird, kann die Speicherkapazität der Batterie dadurch deutlich an Leistung verlieren. Alternativ gibt es aber Litium- Ionen- (LiIo) Akkus.
Mindestumsatz (bei Festverträgen mit geringer oder ohne Grundgebühr)
Ähnlich wie bei der Grundgebühr zahlen Sie einen monatlichen Betrag, bei dem allerding schon eine bestimmte Menge an Gesprächsminuten pro Monat enthalten ist. Erst wenn Sie über die Freiminuten hinaus telefonieren, zahlen Sie drauf.
MMS (Multimedia Message Service)
Der offizielle Nachfolger der SMS- Kurzmitteilung, auf den sich alle Mobilfunkanbieter geeinigt haben. Per MMS lassen sich Grafiken, Fotos, Töne, Videos und unbeschränkt viele Schriftzeichen zu einer multimedialen SMS vereinen.
Multilink
Fachbegriff für die Koppelung mehrerer schnurloser Endgeräte mit einer Basisstation